Den von mir veröffentlichten Büchern liegt sowohl ein emotional-intuitives Schauen – also ein Vernehmen der Welt und des Selbst, von dem der ganze Körper ausgefüllt wird –, als auch ein ans Selbst zurückgebundenes Denken zugrunde, um derart die großen geistigen Zusammenhänge, die der Verstand ohne eine Beteiligung der Instinkte und Gefühle nicht begreifen kann, zu erfassen. Die Voraussetzungen für ein solches Schaffen waren ein jahrelanges psychophysisches Training, etwa in den Bereichen Meditation, 5-Rhythmen-Tanz, Körperpsychotherapie und Tanzimprovisation; zum anderen ein intensives Studium philosophischer, psychologischer und geschichtswissenschaftlicher Texte.
Kein Zweifel, heute herrscht die hypermoderne Barbarei, die sich aus gemeinem Massenmenschentum und vollends verdorbenen Eliten zusammensetzt. Entweder steht man über der Barbarei, oder man dient sich ihr an, wie die meisten – man wird sehr schnell merken, daß die AfD, sobald an der Macht, keine Alternative zum Bestehenden darstellt –, oder man versucht, sich ihr zu entziehen. Über ihr zu stehen und ihr somit zu widerstehen, ist schon viel, sehr viel: Nur die Mutigen, die Unbeugsamen, stehen seit jeher gegen die Barbarei auf. Einmal mehr läuft alles Gefahr, vom organisierten Haß pulverisiert zu werden, einmal mehr werden hohe schwarze Leuchtfeuer entzündet, einmal mehr werden Schwarze Sonnen umtanzt und Tausende von Menschen überall auf der Welt geopfert: der gewaltsamen Aufrichtung eines transhumanistischen totalitären Unrechtssystems, das mit dem wirklichen Menschen und dem Humanismus kurzen Prozeß macht. Denn den Herrschenden, den in der Macht stehenden Psychopathen, Paranoikern, Sadisten, Satanisten, Zynikern, Hardcore-Narzißten und all den anderen psychisch Pervertierten kann es gar nicht schnell genug gehen, die Welt und die von ihnen als lebensunwert Eingestuften brennen zu sehen.
Was also tun? Ich tue, was ich als Autor tun kann. Etwa, die Barbarei kenntlich machen und sie der Lächerlichkeit preisgeben. Geistige Schönheit schaffen, denn die Barbarei ist immer geistlos, immer häßlich: Sie ist wie eine schwärende Wunde, die mit der Axt in die Wurzeln der Weltesche – in die Natur und in die menschliche Natur – geschlagen wurde. Und das Fundament einer neuen, die Barbarei geistig überragenden Kultur legen, einer nachpatriarchalen und nachkapitalistischen Hochkultur. Dafür steht die philosophisch-psychologisch ausgerichtete Reihe „Bücher für Alle & Keinen“, die im Blog wir-sind-krise.de veröffentlicht wird und die jenseits von links, rechts und bürgerlicher Mitte verortet ist.
