„Wir sind Krise“. Ein Wissenschafts-essay

Für alle und keinen: Bücher für Alle & Keinen

Magst Du Satire? Dann ist das Buch Abrakadabra, der Avatar bin ich für Dich das richtige.
Du interessiert Dich mehr für Geisteswissenschaft? Dann sei Dir der Wissenschaftsessay „Wir sind Krise“ ans Herz gelegt. Freie Geister wählen die Prosadichtung Wandlung. Eine philosophisch-poetische Trilogie.

Paperback, 300 Seiten, 19,90 €, wird vorauss. im Okt. 2019 erscheinen

Was wäre eine philosophische Systemkritik wert, in welcher der Autor seine Emotionen verleugnet, etwa einen gerechten Zorn auf die Funktionseliten des herrschenden Systems unterdrückt, um gute Miene zum bösen Spiel zu machen? Richard Jecht alias Richard Evo, Berlin

Der Titel Wir sind Krise ist eine philosophische Systemkritik und eine philosophische Deutung der „Krise“.
Wozu eine weitere Arbeit zum Thema „Krise“? Um eine philosophische Position beizusteuern, die das große Ganze in den Blick nimmt und dementsprechend die moralbedingte Dauerkrise thematisiert. Und Wege aufzeigt, wie diese individuell – auf psychischer Ebene – und politisch-gesellschaftlich bewältigt werden kann. Der Essay versteht sich als ein Beitrag zur Debatte um die Dauerkrise und die aktuelle Gesellschaftstransformation in Deutschland und Europa.

Im Zentrum des ersten Bands steht die Explikation folgender Hypothese: Der Dauerzustand der Krise in der Moderne ist auf die fatale psychophysische Wirkung der von mir so genannten „Hybridformen der Moral“ zurückzuführen – der aus Anteilen der „Herren- und Sklavenmoral“ (Nietzsche) gebildeten Mischformen der Moral –, die im Zuge der Reformation und der Aufklärung aus der doppelten Moral des „geschichtlichen Christentums“ (Nietzsche) hervorgingen – und in Form der bürgerlich-liberalen Moral erstmals zur Herrschaft gelangten (Band I).

Darüber hinaus finden sich in den Büchern …

  1. ein aus geschichtsphilosophischer und soziopsychologischer Sicht verfaßter Beitrag zur „Debatte um den deutschen Sonderweg“ (Band I);
  2. ein Beitrag zur interdisziplinären Patriarchatsforschung, in dem ich unter anderem die Entstehungsgeschichte des „patriarchalen Ichbewußtseinssystems“ (Über-Ich, Ich, Es) veranschauliche
    (Band I und Band II);
  3. Vorschläge, wie die aktuelle Gesellschaftstransformation, der philosophisch-psychologischen Vernunft gemäß, gestaltet werden kann, darunter eine politische Konzeption (Band II);
  4. eine Anleitung, wie die Überwindung oder wenigstens Milderung der moralbedingten Spaltung des Selbst durch die Integration des archetypisch (Ur-)Weiblichen gelingen kann (Band II).

Die entscheidenden Anregungen für dieses Buch verdanke ich Friedrich Nietzsche und dem Altertumsforscher J.J. Bachofen. Weitere Philosophen, auf die ich eingehe (mehr oder weniger): Homer, Heraklit, Plato, Descartes, Kant, Goethe, Hegel, Marx.

Soziologen, Kulturwissenschaftler, Historiker, Ethnologen, Archäologen, auf deren Arbeiten ich mich beziehe: Gerda Lerner, Gabriele Uhlmann, Gerhard Bott, Uwe Wesel, Reinhard Schmoeckel, Marija Gimbutas, Friedrich Matz, Martin Ninck, Helmut Blazek, Max Horkheimer, Karl-Heinz Rummenigge, Quatsch, Karlheinz Deschner. Außerdem stützt sich die Arbeit auf geschichtswissenschaftliches Studienmaterial der Fernuni Hagen.

Psychologen, Psychotherapeuten, Psychoanalytiker: Alice Miller, Ellen P. Lacter, Clarissa Pinkola-Estés, Freud, Erich Neumann, Hans-Joachim Maaz, Hans Ulrich Gresch, Heinz Peter Röhr, Robert Bly.